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Überlegungen und Planung der PV-Anlage

Was Sie zu Steuern, Förderungen und Finanzierung rund um die Überlegung und Planung Ihrer PV-Anlage wissen müssen

Die Effizienz einer Photovoltaikanlage ist direkt abhängig von einer sorgfältigen Planung. Nur wenn die Solaranlage optimal an die Umweltbedingungen, die zur Verfügung stehende Dachfläche und an Ihren ganz individuellen Bedarf angepasst ist, lassen sich die ökonomischen und ökologischen Vorteile auch wirklich ausnutzen. Von der individuellen Konzeptionierung der Solarmodule und Batteriespeicher bis hin zur Optimierung Ihrer Anlage für den Einsatz mit Wärmepumpen, dezentralen Lüftungsanlagen oder Wallboxen: GTS-SOLAR ist für Sie im Einsatz, wenn es um die Individual-Planung Ihrer PV-Anlage geht.

Förderungen und Finanzierung

Die wichtigsten Punkte, die Sie bei der Planung Ihrer PV-Anlage beachten sollten

Reicht die Sonneneinstrahlung aus? Verschattungen durch hohe Bäume oder andere Gebäude in Ihrer Nachbarschaft mindern die Leistung Ihrer Solaranlage!

Welchen Neigungswinkel und welche Ausrichtung hat das Dach Ihres Hauses? Für einen maximalen Stromertrag sollte das Dach nach Süd-Westen ausgerichtet sein und einen Neigungswinkel zwischen 30 und 45 Grad aufweisen.

Wollen Sie den erzeugten Strom auch für den Betrieb der Wärmepumpe und das Aufladen eines E-Autos hauptsächlich selbst nutzen? Dann benötigen Sie etwas großzügiger dimensionierte PV-Anlage mit einem Stromspeicher. Damit Sie den gesamten Tag über Ihre Erträge ernten können, empfehlen wir nach Osten und Westen ausgerichtete Dächer (bei geneigten Dächern – 2 Dachflächen).

Ist die zur Verfügung stehende Dachfläche groß genug? Je größer die Fläche für PV-Module, desto kostengünstiger wird Ihre neue Solaranlage pro selbstproduzierter Kilowattstunde Strom!

Prüfen Sie mit der Individualplanung das wirtschaftliche Potenzial Ihrer PV-Anlage!
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Wann lohnt sich eine PV-Anlage eigentlich wirklich?

Aus ökologischer Sicht ist jede Solaranlage ein Gewinn – selbst bei kleinstem Ertrag. Denn im Gegensatz zu endlichen, fossilen Energieträgern ist die Kraft der Sonne eine unerschöpfliche Energiequelle – die zusätzlich noch ohne CO2-Emmisionen auskommt.

Neben den ökologischen Vorteilen sind aber natürlich auch die ökonomischen Aspekte zu erwähnen. Rentabel sind Photovoltaikanlagen vor allem dann, wenn Sie den Strom zum überwiegenden Teil selbst verbrauchen wollen und nicht ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Selbst genutzter Solarstrom eignet sich bestens für den Betrieb einer Wärmepumpe, für effiziente dezentrale Lüftungsanlagen oder Wallboxen zum Aufladen von Elektroautos. Mit einem zusätzlich in Ihre PV-Anlage integrierten Stromspeicher lässt sich der den Tag über gewonnene Strom auch nach Sonnenuntergang verwenden.

Mit Ihrer Solaranlage produzierter, aber nicht selbst genutzter Strom fließt ins öffentliche Stromnetz und wird mit einer kleinen Einspeisevergütung honoriert. Die Einspeisung wird 2023 etwas besser vergütet als in den Jahren zuvor. Auch die Vergütungshöhe bleibt bei nur geringen Degressionsrate relativ konstant.

EEG 2023 - Das hat sich für Photovoltaikanlagen geändert

Ein ganz wichtiger ökonomischer Aspekt zum Schluss: Eine PV-Anlage sorgt auch immer für eine Wertsteigerung Ihrer Immobilie!

Deutliche Steuererleichterungen für PV-Anlagen bis zu 30 kWp ab 2023!

Mit der Verabschiedung des Jahressteuergesetzes im Jahr 2022 traten umfangreiche Änderungen bei der steuerlichen Behandlung von Solaranlagen in Kraft. Rückwirkend zum 01.01.2022 werden kleinere Solaranlagen mit einer Leistung bis zu 30 kWp nicht mehr im Rahmen der Einkommensteuer berücksichtigt. Steuerfrei gestellt werden Einnahmen aus dem Betrieb von PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 30 kWp auf Einfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien – und das völlig unabhängig von der Verwendung des erzeugten Solarstroms!

Deutliche Steuererleichterungen

Photovoltaikanlagen, die sich auf Mehrfamilienhäusern oder Immobilien mit Mischnutzung befinden (bei überwiegender Nutzung zu Wohnzwecken), sind bis zu einer Größe von 15 kW pro Wohn- oder Gewerbeeinheit steuerfrei gestellt. Diese Steuerbefreiung gilt sowohl für einzelne als auch mehrere Anlagen pro Immobilie bis zu einer Gesamtleistung von maximal 100 kW.

Ihr Vorteil: Der Kauf und die Installation von PV-Anlagen und Speichereinheiten mit einer Leistung unter 30 kWp sind von der Mehrwertsteuer befreit! Für die Betreiber der Anlagen entfällt die Einkommensteuer auf die Einnahmen!

Anwendbarkeit des Nullsteuersatzes

Bei der Anwendung des Nullsteuersatzes muss zwischen wesentlichen und nicht-wesentlichen Komponenten der PV-Anlage unterschieden werden.

Zu den wesentlichen Komponenten mit der Anwendung des Nullsteuersatzes zählen neben den PV-Modulen inkl. Verkabelung und Steckersystem, der Montageunterkonstruktion für PV-Module, dem Wechselrichter, dem Batteriespeicher (auch nachträglich eingebaute Speicher) auch das Energiemanagement-System.

Auch die (nachträgliche) Lieferung einzelner wesentlicher Komponenten und deren Ersatzteile, sowie deren Installation unterliegen dem Nullsteuersatz, wenn diese Teil einer Anlage sind, die die Voraussetzungen des § 12 Abs. 3 Nr. 1 UStG erfüllt.

Weiterhin ist der Nullsteuersatz – so der BMF – bei Nebenleistungen der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage im Rahmen einer „Paketlösung“ anzuwenden bei:

Übernahme der Anmeldung in das Marktstammdatenregister

Bereitstellung von Software zur Steuerung und Überwachung der Anlage

Lieferung und der Anschluss des Wechselrichters oder des Zweirichtungszählers

Einspeisesteckdose (sog. Wieland-Steckdose)

Funk-Rundsteuerungsempfänger

Backup Box und der Notstromversorgung dienende Einrichtungen

Herstellung des AC-Anschlusses

Bereitstellung von Gerüsten

Erneuerung des Zählerschranks, wenn diese vom Netzbetreiber verlangt wird bzw. aufgrund technischer Normen für den Betrieb der Photovoltaikanlage erforderlich ist

Keine wesentlichen Komponenten sind Zubehör, wie z. B. Schrauben, Nägel und Kabel, auch wenn diese für die Installation der Anlage notwendig sind. Ebenso wenig gehören Stromverbraucher für den neu erzeugten Strom (z. B. Ladeinfrastruktur, Wärmepumpe, Wasserstoffspeicher) zu den wesentlichen Komponenten einer Photovoltaikanlage.

Vorsteuerabzug und Regelbesteuerung bei PV-Anlagen mit einer Leistung über 30 kWp

Beim Kauf einer PV-Anlage und dazugehörigem Stromspeicher mit einer Leistung über 30 kWp können Sie sich die Vorsteuer von 19 % durch das Finanzamt über die Umsatzsteuererklärung zurückerstatten lassen. Für die Berücksichtigung des Stromspeichers in der Rückerstattung ist jedoch der Kauf und die Installation in Kombination mit Ihrer neuen PV-Anlage erforderlich.

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Vorsteuerabzug und Regelbesteuerung

Die Einspeisung von überschüssigem Solarstrom in das öffentliche Netz gilt aus umsatzsteuerlicher Sicht als unternehmerische Tätigkeit und unterliegt dadurch der Regelbesteuerung. Das bedeutet, dass die Einnahmen aus der Einspeisevergütung und dem selbstverbrauchten Solarstrom aus dem Betrieb Ihrer PV-Anlage im Rahmen der Einkommensteuererklärung versteuert werden müssen.

Durch die jährliche Abschreibung der PV-Anlage sowie anfallende Betriebs- und Finanzierungskosten können jedoch Steuerminderungen erreicht werden, wodurch Sie gegebenenfalls keine oder nur eine geringe Einkommensteuer für Ihre Einnahmen aus dem verkauften und selbstgenutzten Solarstrom zahlen müssen.

Alternativ können Sie – abhängig von der Größe Ihrer PV-Anlage und der selbstproduzierten Strommenge – die Kleinunternehmerregelung wählen und sich von der Umsatzsteuerpflicht befreien lassen. Hierbei müssen Sie allerdings auf die Erstattung der Vorsteuer verzichten.

Interessante Förderprogramme für Ihre neue PV-Anlage

Die Bundesländer unterstützen die Energiewende mit zahlreichen regionalen Förderprogrammen – und auch einzelne Kommunen und Kreise beteiligen sich mit Zuschüssen an Ihrer geplanten PV-Anlage. Eine Überprüfung der regionalen Fördermöglichkeiten kann sich durchaus lohnen. Übrigens: Nicht nur PV-Anlagen werden staatlich gefördert, sondern auch Batteriespeicher und Beratungsleistungen!

BAFA-Förderung

Eine schnelle und einfache Übersicht zu den in Ihrem Bundesland möglichen Förderungen und Zuschüssen finden Sie in der Förderdatenbank der BAFA.

Hier geht's zur BAFA-Förderdatenbank

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Wirtschaftlich hochinteressant ist auch die Kombination der regionalen Förderprogramme mit den zinsgünstigen Förderkrediten für Solaranlagen und Batteriespeicher der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Das sogenannte Förderprogramm 270 der KfW kann über Ihre Hausbank beantragt werden und inkludiert auch die Kosten für die Planung, Projektierung und Installation Ihrer PV-Anlage.

Hier geht’s zur Umweltbank

Spezialisierte Banken für Kredite rund um Ihre neue PV-Anlage

Neben der KfW lassen sich Kredite für die Finanzierung Ihrer neuen PV-Anlage auch bei Banken beantragen, die sich auf die Finanzierung von Photovoltaik-Projekten spezialisiert haben. Bei diesen Banken variieren die Kreditlaufzeiten zwischen 2 und 15 Jahren, die Zinsbindung liegt zwischen 5 und 10 Jahren. In diesem Zusammenhang benennen wir unter anderem folgende Kredit-Institute:

SWK-Bank, Ökokredit

Die SWK-Bank gewährt Kreditbeträge zwischen 2.500 und 100.000 Euro mit einer wählbaren Darlehenslaufzeit zwischen 2 und 10 Jahren.

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UmweltBank, Umwelt Wunschkredit

Die UmweltBank gewährt Darlehenssummen zwischen 10.000 und 100.000 Euro, abhängig von der Größe der geplanten PV-Anlage inklusive Batteriespeicher. Der Kredit kann mit Laufzeiten zwischen 1 und 10 Jahren zurückgezahlt werden.

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Ethikbank, ÖkoKredit

Die Ethikbank bietet Darlehen zwischen 10.000 und 50.000 Euro mit Vertragslaufzeiten zwischen 1 und 12 Jahren. Sehr interessant: Der Sollzins ist bei der EthikBank generell nicht bonitätsabhängig und gültig für die gesamte Laufzeit des Kredites.

Hier geht’s zur Ethikbank

Gerne unterstützt GTS-SOLAR Sie bei der Beantragung von Krediten und Fördermitteln mit unterschriftsreifen Formularen. Wählen Sie bitte unsere entsprechenden Leistungen direkt in unserem Online-Konfigurator für Ihre PV-Anlage aus!

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